Artist-in-Residence

Zeitgenössisch arbeitende KünstlerInnen kommen seit 2013 nach Burgbrohl und nutzen das ArtLab als Forschungs- und Produktionsstätte. Die Nachfrage aus der Künstlerschaft nach solch einer dauerhaften Einrichtung wird mit dem „Artist in Residence“- Programm im Kunstpavillon Burgbrohl Rechnung getragen.

Tatsächlich fügt sich ein „Artist-in-Residence“- Programm konzeptionell stringent in unser Gesamtangebot ein und wird langfristig als verbindende Maßnahme zu den beiden anderen Aktivitätsbereichen des AIM e.V. ausgebaut: das ArtLab als Labor– und Präsentationsformat für zeitgenössische Kunst und die KunstWerkstatt im Kunstpavillon Burgbrohl im Bereich der kulturellen Bildung.

Beim „Artist-in-Residence“-Programm werden die GastkünstlerInnen in die Aktivitäten und Angebote im Kunstpavillon Burgbrohl und in der Region einbezogen und leisten so ihren individuellen, künstlerischen Beiträge zu den genannten Säulen der Kulturinitiative.

Das vorgesehene „Artist-in-Residence“-Programm soll jeder/m TeilnehmerIn ein inhaltlich freies Kunstschaffen ermöglichen und dies innerhalb eines strukturierten Rah­mens. Diesen Rahmen bildet das ländliche Umfeld. Die kulturelle Erweiterung durch das spezifische Sehen, Forschen, Entwickeln und Handeln ist der Anspruch an die künstlerische Arbeit der eingeladenen Residence-KünstlerInnen.

Die Atmosphäre im und um das ArtLab im Kunstpavillon Burgbrohl inspiriert. Die ländlich-dörfliche Umgebung mit traditionell-kulturellen Strukturen fordert.

Die künstlerischen Interaktionen und Aktionen setzen deutlich sichtbare und weithin wahrnehmbare Impulse und tragen mit ihren Ideen und ihrem Schaffen zur kulturellen Entwicklung der ganzen Region bei. Vernetzungen und Kollaborationen der GastkünstlerInnen mit Kunst- und Kulturinstitutionen in ganz Rheinland-Pfalz sind erprobt, wie auch die Rückspiegelungen und Ausstrah­lungen in die internationale Kunstszene. 

 

- ARCHIV -

Delphine Richer

ARTIST IN RESIDENCE 16. Sept. bis 3. Okt. 2018

Die Welterklärung von Burgbrohl

Sonntag | 16.92018 | 18 Uhr | Eröffnung und Vorstellung der Künstlerinnen

Sonntag | 23.09.2018 | 15:00 Uhr | offene Werkstatt zur Gestaltung des Hörspiels

Sonntag | 30.09.2018 | 15:00 Uhr | offene Werkstatt zur Gestaltung des Hörspiels

Mittwoch | 3.10.2018 | 16:00 Uhr | Abschlusspräsentation des Hörspiels


Im Rahmen ihres Gastkünstleraufenthaltes besuchten die beiden Performancekünstlerinnen Julia Dick und katharinajej das ganze Dorf: die Einwohner*innen, den Gemeinderat, den Supermarkt, Gaststätte, Schloss und Fabrik. Auch auf der Straße sprachen sie Menschen an und konfrontierten sie mit einfachen Warum-Fragen nach deren Selbstverständlichkeiten Gewohnheiten und Vorstellungen über die eigene Heimat.  Mit dieser Methode tasteten die beiden Künstlerinnen die gesamte Ortschaft ab und erzeugten daraus „ein auditives Bild“ über die alltäglichen Strukturen des ländlichen Ortes und der dort lebenden Menschen. Mit einem Audio-Aufnahmegerät nahmen katze und krieg die Fragen und Antworten auf. 

Delphine Richer

ARTIST IN RESIDENCE 7. Oktober bis 6. November 2017

Vorstellung der Künstlerin „Delphine Richer im Gespräch“ 7. Oktober 2017

„Alibi-Project“, Platz an der Linde Bad Neuenahr-Ahrweiler, 9.-26.10. 2017 jeweils 9-17 Uhr

 „The Witness Project / Zeuge #3“, eine 24-Stunden-Performance, 29.-30.10.2017


Die französische Performancekünstlerin Delphine Richer ist hauptsächlich an Kommunikation, an Zusammenhängen und an der Ereignishaftigkeit interessiert. Sie schafft Situationen, in denen diese Themen in Interaktion mit den Besuchern, Publikum, Gästen und Passanten aktiviert und ausprobiert werden können. Unter Mitwirkung der Teilnehmenden kann die Kunst erscheinen und Form annehmen.

Yingmei Duan

ARTIST IN RESIDENCE 12. Sept. bis 06. Nov 2016

Vorstellung der Künstlerin mit einer Kochaktion: 24. September 2016 

Ausstellung „SEI MEIN GAST!“ 04. und 5.11.2016


In ihrem Performanceprojekt „Sei mein Gast!“ wandte sich Yingmei Duan interaktiv an die Menschen vor Ort. Yingmei Duan hat seit 2003 über siebzig „Collaborative Performances“ weltweit realisiert. Ihre Arbeit erfolgt oft im Prozess und kann sich über lange Zeiträume erstrecken, dabei verbindet sie Performance, Video-, Klang- und Installationskunst.